AMADAY Consulting in den Medien - Pressespiegel
13 Tage nach der Veröffentlichung erfuhren wir per Zufall vom Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung, Ausgabe Cham vom 10. November 2009
„Tourismus: Zeit für eine Ohrfeige“.
Es ging um das schlechte Abschneiden des Landkreis Cham beim Antwortverhalten auf touristische Anfragen in einer oberpfalzweiten Mystery Check-Studie durch AMADAY Consulting, Regensburg.
Ein Kommentar von AMADAY-Geschäftsführer Hans-Joachim Reinecke
Im Artikel wird mit Bezug auf die AMADAY-Studie die Aussage zitiert: „Ziel solcher Machenschaften, so der Kreis-Tourismusbeauftragte, Lams Bürgermeister Klaus Bergbauer, sei es, dass man die Agentur um Hilfe bitte und dafür zahle. Denn die habe vorher beim Tourismusverband Ostbayern (TVO) angefragt, ob es für einen solchen Mystery Check Fördergelder gäbe. Nachdem der TVO abgelehnt habe, habe man die Aktion selbst durchgezogen und suche nun Kommunen, die die Studie kaufen und Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Dabei werde mit schlechten Nachrichten gearbeitet, um Aufsehen zu erregen.“
Wir stellen fest: Zu keinem Zeitpunkt haben wir beim Tourismusverband Ostbayern (TVO) angefragt, ob es für einen solchen Mystery Check Fördergelder gebe.
Der Tourismusverband Ostbayern kann daher eine solche Anfrage auch nicht abgelehnt haben.
Die falsche Unterstellung Bergbauers beschädigt darüber hinaus das Ansehen des TVO. So können wir uns nicht vorstellen, dass der Tourismusverband Ostbayern das Angebot eines oberpfalzweiten Mystery Checks ablehnen würde, da er nach eigener Aussage bei Zertifizierungen (also im Einzelfall) Mystery Checks durchführt (siehe: MZ Schwandorf vom 14.11.2009) und aus diesem Grund selbst großes Interesse an regionsweiten Studien haben wird.
Die AMADAY-Studie ergibt, dass sich im oberpfalzweiten Vergleich auch der Landkreis Cham nicht mit Ruhm bedeckt, wenn es um die Beantwortung individueller touristischer Anfragen geht. Aus den Daten geht hervor, dass 18 der 38 kontaktierten Kommunen nicht innerhalb der sinnvollen Frist von 2 Wochen antworteten.
Das heißt: mit mehr oder weniger schlechtem Antwortverhalten glänzten rund 45 % der kontaktierten Kommunen im Landkreis Cham.
Damit gibt die Studie den aktuellen Stand der Dinge wieder, den wir wahrheitsgemäß veröffentlicht haben.
Wir leben in Zeiten, in denen es zunehmend den Anschein hat, dass Image alles und Inhalt nichts zu bedeuten hat. Wichtig wird dann, sich um schlechte Berichterstattung zu sorgen, eher unwichtig, den Service zu verbessern.
Wir hätten es begrüßt, wenn die Bürgermeister ihre Energien in die Verbesserung des Antwortverhaltens der Gemeinden gesteckt hätten. Statt Abhilfe zu schaffen, kämpfen sie munter an der Imagefront, noch dazu mit Unterstellungen, unwahren Behauptungen und liebäugeln – wären wir nicht in Bayern, würden wir es ernst nehmen – mit körperlicher Gewalt in Form von Ohrfeigen.
Wir haben Vertreter des Landkreises vor einem fachkundigen Publikum darauf hingewiesen, dass die von uns beanstandete Nichtbeantwortung von Anfragen zumindest in den angesprochenen Fällen auf Fehler in der Anpassung der Kommunikationstruktur zu suchen seien. Wer sich als Gemeinde einer Werbegemeinschaft anschließt und dieser die Beantwortung von Gästeanfragen überträgt, darf keinen eigenen Kommunikationskanal (hier eine E-Mail-Adresse) im touristischen Teil der Gemeindehomepage bestehen lassen.
Andernfalls erhält, wie mehrfach geschehen, ein unter dieser Adresse anfragender Gast offensichtlich keine Antwort. Nichts anderes haben wir in unserem Mystery Check festgehalten.
Eine typische AMADAY-„Machenschaft“: Unseren Hinweis auf die Kommunikationsfehler gab es für die Vertreter des Landkreises Cham kostenfrei. Jede Einzelgemeinde erhält bei Studien von AMADAY Consulting auf Anfrage schon immer kostenfrei Auskunft über ihr Abschneiden, daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Der Mystery Check ist mit seinen repräsentativen Aussagen ein wertvolles Instrument für touristische Landkreisreferenten, um das Antwortverhalten der Gemeinden ihres Landkreises zu verbessern. Sie erspart ihnen erhebliche Arbeit und liefert ihnen zum moderaten Preis von 595 EUR konkrete, sofort umsetzbare Ansätze zur Verbesserung des Serviceangebots für Touristen – noch dazu auf wissenschaftlicher Basis.
Jeder wird verstehen, dass es die Ergebnisse dieser Arbeit für Regionsmanager nicht umsonst geben kann.
Auch leuchtet ein, dass ausführliche Beratungen von Regionen, Landkreisen und Einzelgemeinden honorarpflichtig sind.
"Alfred Seidl machte deutlich, das solche Tests grundsätzlich weitverbreitet sein..." Wir konnten bislang nicht in Erfahrung bringen, dass in der Tourismuswirtschaft der Oberpfalz systematisch mit vergleichenden Mystery Checks gearbeitet wird.
Mit der Mystery Check-Studie Oberpfalz hat AMADAY Consulting eine Lücke im Serviceangebot für Touristiker entdeckt und mit einem Produkt werbewirksam gefüllt, das wir gerne auch künftig – gegen Bezahlung - als regelmäßigen Checkup anbieten.
Touristiker sind selbst Werbende. Nach der Logik der zitierten Gemeindevertreter müsste jeder Gast nach der Zusendung von Urlaubsprospekten mit Abscheu reagieren, weil ihr Zielort doch tatsächlich etwas von ihnen will - nämlich ihr Geld!
Dass es Kunden (hier: betroffene Gemeinden) gibt, die auf negative Ergebnisse gewiss nicht mit Aufträgen an AMADAY Consulting reagieren, ist uns schon länger bekannt. Unser Beratungsangebot richtet sich ausdrücklich an Veränderungswillige.
Es richtet sich an solche Touristiker, die erkannt haben, dass auch ein starker Internetauftritt sinnlos, ja geradezu kontraproduktiv wird, wenn die dort angeführten Serviceversprechen nicht erfüllt werden.
14 Tage nach Veröffentlichung der Attacken bleibt der Eindruck, dass es nicht um die Befriedigung der Gästebedürfnisse nach Information, sondern um den Ruf von Bürgermeister & Co geht. Auch am 23. November kann man auf den touristischen Internetseiten von Rötz und Blaibach E-Mail-Anfragen direkt an die Gemeinde richten.
Wenn die Aussage der Vertreter des Landkreises Bestand hat, dass solche Anfragen nur von der Werbegemeinschaft beantwortet werden, wird sich möglicherweise auch künftig nichts daran ändern, dass ein Gast von Rötz und Blaibach keine Antwort erhält.
Und auch das ist zu erwarten: Die bloße Feststellung dieses Zustandes wird erneut als „nicht wissenschaftlich“ abgetan werden.