Forschung macht uns Spaß!
War anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts die Bekanntheit der UNESCO-Welterbeliste noch auf Fachkreise vor allem innerhalb der Denkmalpflege beschränkt, ist in jüngerer Zeit ein stark wachsendes Interesse am UNESCO-Welterbe zu verzeichnen.
Wenn auch zögerlich, erkennen die Welterbestätten den Wert eines Eintrags in die Liste für ihre touristische Entwicklung. Denn es gilt: Tourismusstandorte leiden zunehmend unter Produktgleichheit, Austauschbarkeit und hohen Konkurrenzdruck.
Was bedeutet dies für Regensburg? Besonders in den für die alte Reichsstadt relevanten Marktsegmenten des Städtetourismus und Kulturtourismus hat sich der Wettbewerb zwischen den Destinationen enorm verschärft.
Die Aufnahme in die Welterbeliste bietet ein einmaliges Thema für die Vermarktung, mit dessen Hilfe sich die Destination Regensburg von anderen Reisezielen aktiv unterscheiden kann. Die Studie zeigt, in wie weit der Welterbetitel für die Positionierung einer Destination im Tourismusmarkt hilfreich sein kann.
Dabei wird auf der Angebotsseite die Möglichkeit der Integration des Welterbetitels in das touristische Marketing einer Destination und auf der Nachfrageseite die Bekanntheit des Themas „UNESCO-Welterbe“ und dessen Beitrag zur Reise-entscheidung untersucht.
Die Studie erörtert, inwiefern der Welterbetitel in das touristische Marketing Regensburgs integriert werden kann.
Sie thematisiert am konkreten Beispiel Markenpolitik bzw. Markenstrategie als Teil der Produktpolitik des Marketing-Mix und zeigt, wie der Markengedanke auch im touristischen Marketing als strategisches Instrument zur Kundengewinnung eingesetzt werden kann.
Im Zusammenhang mit einer genauen Beschreibung der UNESCO-Welterbe-Destination Regensburg werden Entwicklungen bei Angebot und Nachfrage betrachtet und in Beziehung zur Geschichte Regensburgs und der allgemeinen Entwicklung des Tourismus in der Stadt gesetzt.
Die Studie beschreibt umfangreich die Entwicklungsperspektiven und mündet in sehr konkrete Handlungsempfehlungen.
Die Erfahrung zeigt, dass selbst Destinationen mit einem großen Markenpotential die daraus resultierenden Möglichkeiten für eine Erhöhung ihrer Bekanntheit nicht nutzen - Chance vertan! Eine mögliche quantitative wie qualitative Steigerung der Gäste-zahlen findet dann nicht statt.
Das muss nicht sein, ja das darf nicht sein!
Wir analysieren für Sie die Chancen der Markenbildung für Ihre Destination und unterstützen Sie beim Aufbau eines professionellen Destinationsmanagements.
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